Ionentechnologie – sinnvoll oder nicht?

Moderne Haartrockner besitzen oftmals eine sogenannte Ionen-Funktion. Doch was das überhaupt bedeutet und wozu diese Funktion gut ist, wissen die wenigsten. Denn beim Fönen der Haare geht es nicht mehr nur um die reine Trocknung der Haare. Es geht vielmehr darum, die Haare schonend zu trocknen und ein möglichst angenehmes Ergebnis zu erzielen. Aus dem Physikunterricht in der Schule weiß der ein oder andere vielleicht noch, dass Ionen aus aufgespaltenen Molekülen entstehen. Die Ionen-Technologie bei Haartrocknern macht sich dieses zunutze, indem die Moleküle, die in der vom Haartrockner angesaugten Luft enthalten sind, innerhalb des Haartrockners aufgespalten und negativ geladen werden.

Diese Ionen gelangen dann durch den Trockner zu den Haaren. Die Ionen sorgen dort bei dem nassen Haar dafür, dass die Wasserstoffbrückenbindungen aufgelöst werden und ein Teil des Wassers vom Haar aufgenommen werden kann, während der übrige Teil schneller trocknen kann. Dadurch dass das Haar so Feuchtigkeit aufnehmen kann statt beim Fönen auszutrocknen, wird es gepflegt und fühlt sich spürbar weicher an. Auch glänzt es wesentlich mehr, als wenn keine Ionentechnologie verwendet wird. Das schafft auch mehrere andere Vorteile. Denn sie sind besser zu frisieren, lassen sich leichter kämmen und brechen auch viel seltener. Außerdem soll der UV-Schutz auch wesentlich erhöht werden, was die Haare weniger ausbleichen lässt und nicht so spröde werden lässt.

Auch die statische Aufladung nach dem Trocknen der Haare entfällt, was viele Frauen freuen wird. Die Ionentechnologie sorgt also dafür, dass die Haare insgesamt schneller trocknen und das mit Hilfe von weniger Wärme als üblich. Auch das Ergebnis sieht besser aus, fühlt sich besser an und lässt sich besser weiter bearbeiten. Dabei ist jedoch der wichtigste Vorteil, dass das Haar beim Trocknen geschont wird und ein pflegender Effekt eintritt.